Ein Kommentar in Nature beleuchtet, wie sich die Kontrolle von Betreuungspersonen über persönliche Prämien, die an Forschungserfolge geknüpft sind, auf Forschende am Anfang ihrer Karriere auswirken kann. Die Autorin oder der Autor, die oder der kürzlich an einer chinesischen Universität mit der Betreuung von Masterstudierenden beauftragt wurde, sagt, dass sie oder er jede Prämie teilen möchte, die sie oder er für Arbeiten erhält, zu denen Studierende beigetragen haben.

Der Beitrag verweist auf eine im Juni von Nature veröffentlichte Umfrage, der zufolge schlechte Betreuung Forschende am Anfang ihrer Karriere aus der Wissenschaft verdrängen kann. Die Kontrolle über Prämien wird als weniger sichtbarer Aspekt der Macht beschrieben, die Betreuungspersonen ausüben.

Die Autorin oder der Autor argumentiert, dass die Bereitschaft einer einzelnen Betreuungsperson, eine Prämie zu teilen, institutionelle Regeln nicht ersetzen kann. Der Kommentar fordert klare und faire Regelungen für die Verteilung forschungsbezogener Belohnungen.

Quellen: Nature.